Archive

Category Archives for "Familie"

Hilfe, meinem Kind geht es nicht gut. Was kann ich tun?



Hilfe, meinem Kind geht es nicht gut. Was kann ich tun?


Ihrem Kind geht es nicht gut und Sie fühlen sich hilflos? Sie wissen nicht was Sie tun können um Ihm zu helfen?
Was ist das Schlimme für Sie am Problem Ihres Kindes? Fühlen Sie sich hilflos? Oder sind Sie wütend z.B.auf eine Person, die „Schuld“ am Problem Ihres Kindes ist?
Was benötigen Sie, dass es in Ihnen in dieser Situation gut gehen kann? Ein Gespräch mit Freund*in? Yoga oder Meditation?

Sorgen Sie zunächst für sich selbst.

Dadurch sind Sie besser imstande, sich stabiler und sicherer um Ihr Kind zu unterstützen.Machen Sie sich bestehende Problem Ihres Kindes (jedenfalls das was Sie dafür halten) bewusst.


Unterscheiden Sie zwischen zwei verschiedenen Dingen:


1. Liegt die Lösung des Problems in Ihrer Macht?

Sie haben eine Ahnung davon, was Ihr Kind belastet und Ihr Kind kann das Problem alleine nicht lösen. Beispielsweise bei Trennung, bei der Ihrer Meinung nach Ihr Kind unter dem Verhalten Ihrer/s Expartner*in leidet.

Oder:


2. Es ist Ihnen nur möglich, Ihr Kind bestmöglich in der Situation zu unterstützen:

Sie haben eine Idee welches Problem Ihr Kind haben könnte. Es steht jedoch außerhalb Ihres Einflussbereiches dieses Problem für Ihr Kind zu lösen. Zum Beispiel, Streit mit Freunden, Liebeskummer etc.


Zu 1.

Falls es in Ihrer Macht liegt, das Problem für Ihr Kind zu entschärfen.


Dann setzen Sie sich für Ihr Kind ein. Reden Sie mit der Person. Falls Sie nicht wissen wie, fragen Sie eine Freund*in oder nehmen Sie sich professionelle Unterstützung an die Seite. Falls es Ihnen trotz aller Anstrengungen nicht gelingt, die Person zu einer Verhaltensänderung zu gewinnen, reden Sie mit Ihrem Kind. Sagen Sie beispielsweise: “Ich möchte so gerne, dass …… anders mit dir umgeht. Ich glaube du leidest darunter. Leider kann ich ……… nicht verändern. Kann ich irgendetwas für dich tun“?

Bei Trennung/Scheidung oder Streit der Eltern ist es sehr wichtig, Ihr Kind nicht in einen Loyalitätskonflikt zu bringen. Weil Ihr Kind darunter sehr leidet. Scheuen Sie sich nicht, sich professionell beraten zu lassen.



Zu 2.

Sie können Ihr Kind nur begleiten, sein Problem nicht lösen.


Versuchen Sie sich so wenig Sorgen wie möglich zu machen. Sorgenvolle Blicke lasten wirklich schwer auf den Schultern Ihres Kindes. Wenn es Ihnen schlecht geht, weil Ihr Kind leidet, ist das ein Teufelskreis. Ihr Kind merkt das und fühlt sich deshalb zusätzlich schlecht. Auch deshalb ist es so wichtig, dass Sie gut für sich selbst sorgen.
Nerven Sie Ihr Kind nicht mit Fragen. Wenn Sie merken, es möchte nicht darüber sprechen, lassen Sie es in Ruhe. Ansonsten sagen Sie: „Ichbefürchtees geht dir nicht gut, kann ich etwas für dich tun“?

Vielleicht etwas leckeres zu Essen machen oder einen schönen Ausflug? Falls Ihr Kind sich zurückziehen möchte, gilt es, genau das auszuhalten. Und vor allem, wenn Sie es sehen, fragen Sie nichts. SeienSie besser freundlich und unaufdringlich. Geben Sie Ihrem Kind die Chance von sich aus auf Sie zuzukommen. Sollten Sie die Probleme von Ihrem Kind als schwerwiegend beachten, nehmenSie sich professionelle Hilfe dazu.


Ich hoffe, ich konnte Ihnen mit diesen Impulsen etwas Gutes tun.

Wenn Sie möchten, dass wir uns Ihre Situation kurz gemeinsam anschauen, kontaktieren Sie mich.

Es gibt die Möglichkeit einer kostenfreien Kurzberatung.


Herzliche Grüße

Tanja Göttmann

- Tanja Göttmann -

Hilfe, mein Kind macht nichts im Haushalt!

Mein Kind macht im Haushalt überhaupt nichts!


Vielleicht kommt Ihnen das bekannt vor? Ihr Kind macht im Haushalt wirklich nichts.


Wenn Sie den Geschirrspüler selbst aufräumen würden, ist es viel weniger anstrengend, als Ihr Kind immer wieder daran zu erinnern. Aber das kann es ja irgendwie auch nicht sein….


Sie schwanken zwischen Aufgeben und Wutausbrüchen. Und irgendwie sehen sie nicht ein, alles alleine zu machen.


Das Gute ist, das Problem ist bei Ihnen zuhause entstanden, dann können Sie es auch dort lösen.


1. Reflexion


- Als erstes blicken Sie nach innen, warum genau ist das Verhalten so schlimm für Sie?

- Was ist ihr Bedürfnis hinter ihrem Ärger?

- Sind Sie der Meinung, Sie leisten zu viel und ihr Kind sollte dankbar sein?

- Oder möchten Sie mehr Respekt von Ihrem Kind?


Und: Kennen Sie dieses Gefühle und das unbefriedigte Bedürfnis bei sich?


2. Wie ist die Beziehung zu Ihrem Kind


Verstehen Sie sich grundsätzliche gut? Über welche Themen sprechen Sie miteinander? Ist Ihre Beziehung von Fragen: “Hast du das schon gemacht“? Und: „Du musst das noch machen“! geprägt?


3. Wie ist die Lebenssituation Ihres Kind in den letzten Jahren?



Zu 1. Reflektion - Übernehmen sie die Verantwortung


Übernehmen Sie die Verantwortung für Ihr Bedürfnis. Hoffen Sie nicht darauf, dass Ihr Kind dies für Sie übernimmt. Wie können sie gut für sich sorgen ohne Ihrem Kind dafür hinterherzurennen? Werden Sie kreativ.


Fühlen Sie sich überlastet? Entlasten Sie sich, Ihr Kind ist dafür nicht die richtige Ansprechperson.

Ich bin der Meinung, Kinder bzw. Jugendliche können natürlich im Haushalt mitmachen. Es gibt jedoch einen Grund warum sie dies nicht mehr tun. Kinder kommen immer als soziale Wesen auf die Welt, sie wollen wertvoll für andere sein und ihren Beitrag für die Gemeinschaft leisten. Erinnern Sie sich daran, als Ihr Kind klein war. Die meisten Kinder wollten unbedingt mitmachen.


Irgendetwas ist in den letzten Jahren passiert, dass dies nicht mehr so ist.



Zu 2. Wie ist die Beziehung zu Ihrem Kind? Nehmen Sie Abstand von Aufforderungspredigten.


Vielleicht kennen Sie das, kaum sehen Sie ihr Kind gehen die Fragen los. Hast du das schon gemacht…… Damit begegnen Sie Ihrem Kind auf der Funktionsebene.

Erzählen Sie etwas von sich und lassen Sie Ihr Kind von sich erzählen. Wenn die Kontaktaufnahme zu Ihrem Kind von Aufforderungen geprägt ist, wird Ihr Kind diese verweigern. Es möchte in seiner Existenz wahrgenommen werden.


Zu 3. Wie ist die Lebenssituation Ihres Kindes in den letzten Jahren?


Häufig steht hinter einer Verweigerung der Hausarbeit eine Botschaft. Es ist möglich, dass es Ihrem Kind nicht gut geht.


Hinterfragen Sie das kritisch. Gibt es Lebensbedingungen die für ihr Kind schwierig sind? Dazu können ein neuer Partner*in, Schulwechsel, Wohnortwechsel stehen. Manchmal fühlen sich Kinder auch von Ihren Eltern jahrelang missverstanden und quittieren das mit einer Mitarbeitsverweigerung.


Falls Sie sich in einem der Punkte wiedererkennen ist es gut möglich, die Beziehung zu Ihrem Kind neu zu gestalten und dann zusätzlich auf die Einhaltung diverser Gemeinschaftsarbeiten zu pochen.


Ich bin mir sicher, Sie können einiges verändern und die Situation zuhause wird sich verbessern.


Wenn Sie Ihr Familienleben nachhaltig verbessern möchten, schreiben Sie mir eine mail.

Wir in einer kostenlose Kurzberatung gemeinsam auf Ihre Schwierigkeiten schauen und überlegen ob eine Zusammenarbeit nötig ist.


Ich freue mich auf Sie!


Herzliche Grüße

Tanja Göttmann

- Tanja Göttmann -

Hilfe, mein Kind ist wie mein Ex!

​Hilfe, mein Kind ist wie mein Ex

In diesem Artikel schreibe ich über die Situation die mir häufig bei der Arbeit mit Eltern begegnet, die sich getrennt haben. Oder sich in ein unglücklichen Beziehung befinden.​

Vielleicht kommt Ihnen das bekannt vor?​ Ihr Kind zeigt Verhaltensweisen, die Ihnen bei Ihrem Partner*in schon nicht gefallen. Die Sie verletzen und unter denen Sie leiden?

Ich kenne von Müttern/Vätern den verzweifelten Satz: „Jetzt bin ich meinen Partner*in los und stelle fest, dass ich mit meinem Sohn/Tochter das gleiche Problem habe“.

Für die Eltern ist das eine sehr belastende und schier ausweglose Situation.

Die Verzweiflung geht bei manchen Eltern so weit, dass Sie darüber nachgedacht haben, ob es nicht besser ist, wenn das Kind bei dem anderen Elternteil lebt.

Ein Teufelskreis entsteht

Auch für die Kinder selbst ist es schlimm. Sie fühlen, wenn auch unbewusst, dass sie mit gewissen Verhaltensweisen ihrem anderen Elternteil gleichen und genau damit viel Ablehnung erfahren. Wenn ich mit Eltern in Beratungen darüber spreche, entsteht häufig der Satz:“ Dann kann mein Kind das doch einfach lassen“.

Leider ist es nicht so einfach für Ihr Kind. Kindern fällt die Aufgabe zu, Ihren Eltern die eigenen Entwicklungspotentiale aufzuzeigen. Kinder kommen aus dieser Rolle nur heraus, wenn Eltern sie daraus entlassen. Das bedeutet, wenn Eltern sich Ihren Schwächen stellen und​ bereit sind sich weiter zu entwickeln. ​

Kinder sind Entwicklungshelfer ihrer Eltern

Kinder zeigen Ihren Eltern ​mit enormer Treffsicherheit ihre Problemstellen auf. Also genau diese Eigenschaften bei dem ​Sie als Mutter/Vater Schwierigkeiten haben.

Ein konkretes Beispiel:

Eine Mutter aus meiner Beratung hat sich über eine sehr lange Zeit von Ihrem Mann respektlos behandeln lassen. Sie fühlte sich nicht ernst genommen und ihre Bedürfnisse wurden ignoriert. Es ist Ihr nicht gelungen, sich gut für sich einzusetzen. Nach vielen Jahren unglücklicher Ehe hat sie die Konsequenz gezogen und sich getrennt.

Das gemeinsame Kind, ihre Tochter lebt weiterhin bei ihr. ​Mit zum Teil identischen Verhaltensweisen des Vaters. Die Beziehung von der Mutter zu ihrer Tochter leidet enorm darunter und wird schlechter. Sie fühlt sich hilflos und hat mal keine Idee, wie Sie diese harte Nuss für sich knacken kann. 

​​Die Mutter bittet mich um Unterstützung und gemeinsam finden wir heraus, wie sie aus diesem Dilemma herauskommt. Und zwar so, dass Sie sich gut um sich kümmern und gleichzeitig die Beziehung zu ihrer Tochter verbessern kann. Großes Thema ist dabei, sich um ihre Grenzen zu kümmern und dafür einzustehen. ​

​Ohne, dass Sätze fallen :“Du bist wie dein Vater“!

Ihre derzeitige Lebenssituation ist die Chance die Beziehung zu sich selbst und zu ihrer zu verbessern.

Das Zauberwort heißt Beziehungskompetenz. Darauf gehen ich in meinem nächsten Blogartikel ein.

Wenn Sie sich angesprochen fühlen und nicht wissen, wie Sie diese schwierige Situation für sich gut lösen können, schreiben Sie mich an.

In einer kostenlosen Kurzberatung schaue ich auf Ihre individuellen Schwierigkeiten und wir finden gemeinsam eine Lösung. Damit Sie sich mit sich selbst und Ihrem Kind wohlfühlen können. 

Ich freue mich auf Sie, gemeinsam schaffen wir das!

Herzliche Grüße

Tanja Göttmann

– Tanja Göttmann –

>
WordPress Cookie Hinweis von Real Cookie Banner